Solingen trauert um „dat Elsa ut Müngsten“

Ihr Name war eng verbunden mit Müngsten: Elsa Böhm, die mit ihrem Mann den Kiosk und die Minigolfanlage unter der Brücke betrieben hat, ist am Montagmorgen im Alter von 80 Jahren verstorben. „Ohne sie wäre dieses Kleinod niemals über die Grenzen ihrer Heimatstadt bekanntgeworden“, heißt es aus ihrer Familie, die „dieses herrliche Stück Natur im Sinne von unserer Elsa weiterführen“ werde.

Ausgefüllt waren die Jahre, die Elsa Böhm im Kampf für Solingen und die Umwelt verbracht hat. „Die Zeit ist schnell verflogen“, sagte das Solinger Urgestein noch Ende April anlässlich ihres 80. Geburtstags. Viele Glückwünsche kamen aus Blyth – die Städtepartnerschaft hat sie entscheidend mitgestaltet.

Für ihren engagierten Einsatz für die Wupper und den Windfelner Bach wurde Elsa Böhm mit dem städtischen (1983) und später sogar auch mit dem Europäischen Umweltpreis (1991) ausgezeichnet. Oberbürgermeister Tim Kurzbach bezeichnete „dat Elsa ut Müngsten“ in seiner Anteilnahme als „ein streitbares, aber immer faires Aushängeschild unserer Klingenstadt“.
Quelle Solinger Morgenpost

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